In den letzten Tagen erhielten wir einzelne Anfragen, rund um das Thema Absicherung von Trockenheitsschäden im Mais. Am deutschen Versicherungsmarkt gibt es aktuell, eine unterschiedliche Anzahl von Lösungen. Jedes Modell hat seine Vor- und Nachteile. Wir empfehlen aktuell ein Modell, in dem die Trockenheit als versichert gilt, wenn der Niederschlag den für die zugewiesene Wetterstation und die jeweilige Fruchtgruppe definierten kritischen Niederschlagswert unterschreitet. Dazu ein Beispiel: Ein Landwirt möchte seinen Mais gegen Schäden infolge Trockenheit versichern. Als Referenzstation wählt er die Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes in Alsfeld Eifa. Regnet es nun in dem Zeitraum vom 01. Mai bis zum 31. August weniger als 152 Liter pro Quadratmeter, dann hat der Landwirt Anspruch auf die Versicherungsleistung. Weitere Parameter werden nicht berücksichtigt. Da jeder Betrieb aber anders gelagert ist, raten wir, wie bei allen anderen Risiken auch, immer zu einer individuellen Beratung.